Ubuntu Edge

Geschichte wird gemacht?

Egal, aber so ein Projekt muss man einfach unterstützen. Ich habe eins „bestellt“.

Also, wer ein wirklich cooles Smartphone will, das nicht jeder hat:

Linux in der Hosentasche

Ich bin seit Oktober 2009 stolzer Besitzer eines Palm Pre. Beim Thema Linux auf Mobiltelefonen kommt meist Android oder Maemo zur Sprache. Ich möchte hier nun ein wenig über Palm WebOS erzählen, das ich als faszinierende und sehr offene Linuxvariante kennengelernt habe.
Viele von Palms Tools und Libraries sind closed source, so wie auf den anderen Plattformen auch. Die Entwicklungsumgebung jedoch ist frei zugänglich (Registrierung erforderlich). Die „Terms & Conditions“ zur Nutzung des Palm SDK sind sehr Open-Source freundlich. OS-Software kann von jedem publiziert werden und kann auch umsonst in Palms App-Catalog veröffentlicht werden.
Alternativ zu Palms SDK existiert auch eine sogenannte „Homebrew“-Community, die sogar an einem eigenen SDK für native Software arbeiten. Zuletzt ist von dieser Szene die Portierung von X.org (!) geglückt um danach auch noch Open Office (!!!) auf einem Pre zum Laufen zu bringen. Ein spielbares Quake gibt es übrigens schon länger :-) Bisher duldet Palm diese Aktivitäten, aber natürlich verfällt die Herstellergarantie durch die Installation derartiger Software.

Überwiegend Licht…

bildschirmfoto2105Jaunty mit modifiziertem Dust Theme, Desktopeffekten, Screenlets und Avant Window Navigator. Icons: Nuove XT 2.2.

Optisch mag mein Desktop kaum an Ubuntu erinnern…

Seit meinem „Ersten Eindruck“ sind einige Wochen vergangen und inzwischen ist 9.04 auf alle meine Rechner eingezogen. Ich werde noch jeden Anwendungsfall ausführlich beschreiben, aber das Fazit ist: Es läuft erstaunlich Problemlos.

Der Screenshot stammt von meinem Desktop, ein AMD-System mit 780’er Chipsatz und 9350e Quadcore CPU. Wie es mir zunächst ergangen ist, das ist im vorherigen Artikel nachzulesen. Inzwischen habe ich den Network-Manager entfernt und das statische Netzwerk auch statisch konfiguriert – in /etc/networks, /etc/hosts und /etc/resolv.conf. Ich glaube nicht, dass es für eine statische Konfiguration enes Network-Managers bedarf. Und es wäre schön, wenn Ubuntu eine solche Konfiguration auch mit den Setup-Tools unterstützen würde.

Auf diesem Board (Gigabyte GA-MA78GM-S2H, 780G) hat Ubuntu leider gelegentlich Probleme, das Netzwerk zu starten. Soll heissen, es startet schon, nur man hat keine Verbindung nach aussen. Pings liefern nur die Fehlermeldung „Sendmsg: operation not permitted“, sofern es nicht die eigene Adresse ist. Das tritt zum Glück recht selten auf, ein  Neustart behebt das Problem dann auch.

Mit dem Netzwerk-Manager und DHCP ist das Problem übrigens ebenso vorhanden, meines Eindrucks nach sogar deutlich häufiger…

Hibernation ist mit diesem Board auch nicht möglich, das System bleibt in undefinierten Zustand hängen und kann nur duch Kaltstart wieder zurück ins Leben gebracht werden.

Die On-Board-Grafik habe ich mit Jaunty nicht getestet. Nachdem ich den Rechner neu aufgebaut hatte, wurde auch die zunächst genutzt. Zwei Probleme liessen mich aber sehr schnell wieder zur NVidia 8600GT zurückkehren. Das fängt natürlich mit den AMD-Treibern an, auch nach langer Zeit bleibt mein Urteil über „fglrx“: unbrauchbar. Da kommt von NVidia sehr viel mehr an aktiver Weiterentwicklung und auch Fehler werden tatsächlich behoben! (Nein! – Doch!).

Die „freien“ Treiber sind natürlich ebenso unbrauchbar für jemanden, der Wert auf schicke Desktopeffekte, performante Videowiedergabe und Google Earth legt. Punkt.

Noch dazu konnte sich die 780G Grafik (tatsächlich Schluss bei 1920 x 1080, Vorsicht) über HDMI nicht mit meinem LG L246WH Display anfreunden. Die 1920×1200 Pixel werden nicht unterstützt und bei 1920×1080 liefert dass Display nur eine viel zu kleine und miese Interpolation… Zero Points an AMD und LG dafür. An der 9600gt läuft das Display hingegen einwandfrei bei 1920×1200.

Die Installation des NVidia-Treibers ist wie gewohnt einfach, erfreulich auch, dass eine aktuelle 180.xx Version geliefert wird.

Abgesehen von diesen, zum Teil altbekannten, Problemen und Problemchen läuft das System performant und stabil. Das Gigabyte Board erhält einige Punkte Abzug in Linuxkompabilität, von AMD Grafik raten wir nach wie vor ab und Ubuntu, bitte schaut doch mal warum eine wenig exotische RTL8111/8168B Netzkarte und Konfiguration nicht so zuverlässig läuft, wie man das erwarten darf.

Fortsetzung folgt…

Erster Eindruck von Jaunty Jackalope

Der erste Eindruck zählt, sagt man ja. Wenn ich diesen Spruch meiner Meinung zu Jaunty zugrunde lege, dann werde ich mit Jaunty sehr glücklich werden.

Ich habe gerade ein sehr langes Wochenende genossen, und da fand sich dann auch eine Stunde, um eine Testinstallation zu machen. Ich benutze ein System mit 8GB RAM produktiv und bin auf die einwandfreie und stabile Verfügbarkeit von VirtualBox angewiesen. Dafür brauche ich auch diesen großen Hauptspeicher. Außerdem erwarte ich aktuelle Versionen von GNOME, Firefox, Evolution und OOo. Nun ja. Ich beziehe mich hier also auf die 64Bit-Version.

Die Life-CD startete problemlos, und so ging ich direkt an die Installation. Auch diese zeigte keine Auffälligkeiten.

Nach dem fälligen Neustart dann eine unangenehme Überraschung: das System konnte X11 nicht starten und lief in eine „Alertbox-Sackgasse“. Unschön. Ich wählte einmal die „generic settings“, dann nochmal „reconfigure hardware“, aber ohne aus der Sackgasse wieder rauszukommen. Der Griff zum Resetknopf war notwendig.

Bei dieser Gelegenheit prüfte ich dann erstmal, ob ich meine Produktivpartition mit Ubuntu 8.10 noch booten konnte – das war OK. Erneuter Neustart – und nun startete X11 auch auf und Gnome erschien. Von hier an lief alles rund.

Das Erste, was ich bei jeder Linux-Neuinstallation mache, ist den proprietären Nvidia-Treiber zu installieren. Ich hatte schon mal testweise im Life-System versucht, die Desktopeffekte zu aktivieren und erfreulicherweise das Angebot erhalten den Nvidia-Treiber zu „aktivieren“. Das wiederholte ich jetzt im installierten System. Ein weiterer Neustart und der Treiber lief in einer aktuellen Version. Das ist bisher Spitze, was den Komfort angeht.

Meine zweite Aktion ist meistens das Desktop-Theme zu ändern. Das ist nicht nur bei Ubuntu so, ich kenne keine Distribution, die mir in der Voreinstellung gefällt. Bei Jaunty haben es die neuen Themes „Dust“ und „New Wave“ auf die Installations-CD geschafft und auch das modifizierte Theme, das ich in Intrepid benutze, läuft sofort. Schön.

Beim Durchstöbern von Ubuntus Applkationsinstaller dann der erste Bug: offenbar stürzt das Backend ab, wenn in einer Kategorie aufgrund des gewählten Filters keine Einträge übrig bleiben. Das hat, wie es scheint, keine weiteren Auswirkungen auf die Funktion, man kann durchaus Pakete auswählen und installieren, auch wenn die entsprechende Fehlermeldung gezeigt wurde.

In der übrigen Zeit habe ich dann diverse Pakete mit verschiedenen Tools installiert: Synaptic, der Appinstaller und apt-get. Erfreulicherweise gibt es auch schon Medibuntu-Pakete für Jaunty, so dass ich nach dem Einfügen der Quellen den Adobe Reader, Codecs usw. installieren konnte.

Nach einiger Zeit habe ich dann mal die Softwareaktualisierung gestartet, denn ich hatte bisher noch keine Benachrichtigung über Aktualisierungen gesehen. Und das verwundert doch etwas bei einer Beta, die doch schon ein paar Tage alt ist. Und tatsächlich fanden sich über hundert Updates in der Liste. Ich habe dann noch einmal die Konfiguration gecheckt, aber Updates waren aktiviert. Das Update lief dann ein Weilchen, aber zum Glück konnte ich danach keine neuen Probleme feststellen.

Bis hier also mein Fazit: für ein Beta-Release sehr ordentlich. Das macht neugierig auf mehr, doch davon später…

Hello World!

Herzlich Willkommen auf der neuen Seite bernd-laser.de!

Ich habe mich entschlossen, den bisherigen – ahem – Minimal-Look durch dieses feine WordPress-Blog zu ersetzen.

Hier auf der Hauptseite finden Sie Allgemeines zu meiner Seite, zu mir und was mir sonst noch einfällt.

Viel Spaß!